FUNKTIONEN · SO FUNKTIONIERT ES

Vier Teile, eine Zeitachse.

Eine kleine Bibliothek auf dem Mikrocontroller, fertige Firmware als Startpunkt, eine Desktop-App, die alles empfängt und prüft, und ein Python-Sender für die PC-Seite. Hier steht, was jeder Teil macht und wie sie miteinander reden.

Systemübersicht von Kymotrace: Auf dem Mikrocontroller gibt deine Firmware Messwerte und Trace-Ereignisse an KymoCore; KymoProbe liefert fertige Firmware auf Basis von KymoCore; kymocore für Python sendet vom PC oder Raspberry Pi. Die Daten gehen über UART, USB, TCP, UDP, MQTT oder CAN zu KymoStudio, das Frames empfängt und prüft, Diagramme zeichnet, aufnimmt, den Laufzeit-Trace zeigt und Live-Parameter zum Gerät zurückschickt. Ein lokaler MCP-Server lässt einen KI-Assistenten wie Claude Code oder Codex die Daten lesen.
Messwerte und Trace gehen zu KymoStudio, Live-Parameter gehen zurück. Alles bleibt auf deinem Rechner.

Die Teile

Zum Start brauchst du nur KymoStudio. Die anderen Teile kommen dazu, wenn du Gerätezeit, Trace oder Live-Parameter willst.

Auf dem Mikrocontroller · MIT

KymoCore

Eine portable C-Bibliothek mit C++-Hülle. Du beschreibst deine Kanäle und rufst Kymo_Main() in deiner Schleife auf. KymoCore entscheidet, welcher Wert fällig ist, versieht ihn mit der Gerätezeit, kodiert einen kompakten Frame mit CRC und gibt die Bytes an deine Schnittstelle.

  • Kein Heap, begrenzte Arbeit je Aufruf, keine Hardwaretreiber im Kern
  • Optional: Laufzeit-Trace (KYMO_TRACE) und Live-Parameter (KYMO_PARAM)
  • Arduino, ESP32, STM32 und alles mit einer byteweisen Schnittstelle
KymoCore →

Auf deinem PC · frei für Maker

KymoStudio

Die Desktop-App für Windows und Linux. Sie liest Seriell, TCP, UDP, MQTT und CAN, prüft jeden Frame und sagt offen, woher die Zeit stammt und ob etwas verloren ging.

  • Zeitverlauf, XY und 3D, Cursor, FFT, Sprungantwort
  • Laufzeit-Trace, Funktionsablauf und Hotspots
  • Aufnahmen, CSV- und PNG-Export, Live-Parameter, MCP für KI-Assistenten
KymoStudio →

Startpunkt · MIT

KymoProbe

Fertige PlatformIO-Firmware auf Basis von KymoCore. Aufspielen, nach wenigen Minuten Testsignale sehen und sie dann durch deine eigenen Sensoren ersetzen. Enthält auch die ESP32-Trace-Demo, das Stack-Reserve-Beispiel und den PI-Regler für Live-Parameter.

KymoProbe →

PC-Seite · MIT

kymocore für Python

Dasselbe Protokoll aus Python: Werte von einem Raspberry Pi, einem Prüfstandsskript oder einer Simulation über UDP, TCP, Seriell oder MQTT senden. Firmware und PC-Skript teilen sich dann in KymoStudio eine Zeitachse.

kymocore für Python →

Der Weg eines Messwerts

Vom Sensorwert bis zum Diagramm – und was unterwegs geprüft wird.

  1. 1 · GerätMessen und stempelnDein Callback liefert den Wert. KymoCore hängt die Gerätezeit in µs oder ms an, damit Schwankungen auf der Leitung die Kurve nicht verzerren.
  2. 2 · LeitungFrame mit CRCEin Messwert braucht je nach Achsen und Zeitstempel 9 bis 21 Byte. Die Schnittstelle nimmt sie bei Bedarf stückweise; KymoCore wartet nie auf sie.
  3. 3 · KymoStudioPrüfen und zeigenJeder Frame wird geprüft, Lücken und Verluste werden gezählt, die Rohwerte bleiben erhalten. Diagramme, Analyse und Export arbeiten auf diesen Rohwerten, nicht auf der Anzeige.

Brauche ich die Bibliothek?

Weg A · ohne Bibliothek

Behalte dein Serial.print

Serial.printf("temp=%.2f hum=%.1f\n", t, h);

KymoStudio liest Teleplot-, CSV- und name=wert-Zeilen. Die Zeit ist dann die Empfangszeit am PC – gut zum Ausprobieren und ehrlich in ihren Grenzen.

Weg B · KymoCore

Gerätezeit, Trace, Parameter

Mit KymoCore trägt jeder Wert die eigene Uhr des Geräts, Verluste werden sichtbar, und du kannst Laufzeit-Trace und Live-Parameter über dieselbe Verbindung dazunehmen.

Firmware & Protokoll →

Typische Aufbauten

Erst ohne Hardware ausprobieren.

KymoStudio hat eine eingebaute Demo-Quelle. Wenn du so weit bist, spielst du KymoProbe auf.